Kooperation mit Verbraucherzentrale Bayern

Der Mieterverein Augsburg ist mit der Verbraucherzentrale Bayern eine Kooperation im Bereich der Energieberatung eingegangen. Ab sofort können sich Interessierte bei allen Fragen zu Energiekosten und bei Problemen mit Schimmel in der Wohnung an die Verbraucherzentrale beim Mieterverein wenden.

Einzelheiten können Sie der Pressemitteilung als PDF-Datei unter
Kooperation mit Verbraucherzentrale Bayern
Interview Energieberater Söllner
entnehmen.

Augsburg braucht eine Zweckentfremdungssatzung

Der Augsburger Wohnungsmarkt ist derart angespannt, dass es bereits zun einem VerdrĂ€ngungswettbewerb fĂŒhrt.

Die Wartelisten bei der stĂ€dtischen Wohnungsbaugesellschaft (WBG) und der Wohnungsbaugesellschaft fĂŒr den Landkreises Augsburg (WBL) fĂŒr preisgĂŒnstigere Wohnungen werden immer lĂ€nger.

Damit nicht fehlender Wohnraum, insbesondere von preisgĂŒnstigen Wohnungen, verloren geht sollte die Stadtregierung den Mieterschutz erhöhen, z.B. durch sogenannte Erhaltungssatzungen bzw. eine Zweckentfremdungsverordnung.

 

Zweckentfemdungssatzung fĂŒr Augsburg

Stadtentwicklung – bezahlbares Wohnen

Zum Jahresende 2016 gab OB Dr. Kurt Gribl der Augsburger Allgemeinen ein Interview. Bei der Stadtentwicklung sieht er das Thema Wohnen als große Herausforderung.

Gleichwohl stört ihn in der Disskussion der Begriff “Bezahlbares Wohnen”

Hierauf der Mieterverein mit einer Pressemitteilung Stellung bezogen.

Stadtentwicklung -bezahlbares Wohnen

VdK Bayern und Mieterverein schließen Kooperationsvertrag

VdK Bayern und Mieterverein Augsburg schließen Kooperation
Vorteile fĂŒr Mitglieder bei der Miet- und Sozialrechtsberatung

Ab 1. Juli 2015 können VdK-Mitglieder nach Vorlage ihres Mitgliedsausweises ohne AufnahmegebĂŒhr Mitglied im Mieterverein Augsburg werden und zahlen einen gĂŒnstigeren Beitrag. Umgekehrt erhalten Mitglieder des Mietervereins eine kostenlose Erstberatung bei ihrer zugehörigen VdK-KreisgeschĂ€fts-stelle.

Der Mieterverein Augsburg und der VdK Bayern vereinbaren darĂŒber hinaus fachlichen Austausch und gemeinsame Informationsveranstaltungen fĂŒr Mitglieder in den VdK – KreisverbĂ€nden vor Ort.

WĂ€hrend die Mietervereine in Bayern ihren Mitgliedern Rechtsberatung im Bereich des Mietrechts bieten, vertritt der Sozialverband VdK Bayern seine Mitglieder in sozialrechtlichen Angelegenheiten. Viele VdK-Mitglieder, die beim Sozialverband Beratung suchen, haben auch Fragen zum Mietrecht. Der VdK Bayern darf allerdings in diesem Rechtsgebiet nicht beraten. Umgekehrt stellen die Mitarbeiter der Mietervereine immer wieder fest, dass ihre Mitglieder UnterstĂŒtzungsbedarf im Sozialrecht haben, den wiederum sie nicht bieten dĂŒrfen. „Wir freuen uns deshalb sehr, unseren Mitgliedern mit der Kooperation einen zusĂ€tzlichen Service anbieten zu können“, so Ulrike Mascher, Landesvorsitzende des VdK Bayern, und Beatrix Zurek, Landesvorsitzende des Deutschen Mieterbunds Bayern, in einer gemeinsamen ErklĂ€rung. „Unsere TĂ€tigkeitsbereiche ergĂ€nzen sich hervorragend. Auch fĂŒr Menschen mit kleinem Geldbeutel bieten wir kompetente Rechtsberatung in den wichtigen Lebensbereichen des Wohnens und der Daseinsvorsorge.“ Auch politisch ziehen VdK und Mieterbund an einem Strang: Der VdK tritt fĂŒr eine gerechte und faire Sozialpolitik ein, der Mieterbund setzt sich fĂŒr bezahlbaren Wohnraum fĂŒr alle ein.

Kontaktdaten
VdK Kreisverband Augsburg, Afrawald 7, 86150 Augsburg
Tel. 0821/ 343850

www.vdk.de/kv-augsburg/

Artikel als PDF-Datei Kooperation mit VdK Bayern

Rauchen auf Balkon: Aktuelles BGH-Urteil

Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16.01.2015 (BGH V ZR 110/14).

Rauchen auf dem Balkon kann beschrÀnkt werden

Mit diesem Urteil regelt der Bundesgerichtshof das VerhĂ€ltnis zwischen Rauchern und Nichtrauchern in MehrfamilienhĂ€usern völlig neu. Rauchen auf dem Balkon ist nicht lĂ€nger uneingeschrĂ€nkt erlaubt. Mieter, die sich durch einen auf dem Balkon rauchenden Nachbarn gestört fĂŒhlen, haben Anspruch auf rauchfreie Zeiten.

Die Mieter in der ersten Etage eines Mehrfamilienhauses in Brandenburg hatten gegen die Mieter im Erdgeschoss geklagt. Die sind starke Raucher und nutzen den Balkon mehrmals am Tag zum Rauchen. Die nichtrauchenden Nachbarn im ersten Stock fĂŒhlten sich durch den aufsteigenden Tabakrauch gestört und wollten den Nachbarn das Rauchen zumindest stundenweise verbieten lassen.
Der Bundesgerichtshof erklĂ€rte jetzt, dass nichtrauchende Nachbarn grundsĂ€tzlich einen Unterlassungsanspruch gegenĂŒber den rauchenden Nachbarn haben können. Dieser Abwehranspruch bestehe aber nur dann, wenn die mit dem Tabakrauch verbundenen BeeintrĂ€chtigungen objektiv als wesentliche BeeintrĂ€chtigungen zu werten seien. Bei einer unwesentlichen GeruchsbelĂ€stigung kĂ€men AbwehransprĂŒche nur in Betracht, wenn Gesundheitsgefahren fĂŒr die nichtrauchenden Nachbarn drohten. Bei einem Rauchen im Freien sei das eher unwahrscheinlich und mĂŒsse von den Anspruchstellern konkret nachgewiesen werden.
Aber auch bei einer wesentlichen BeeintrĂ€chtigung durch den rauchenden Nachbarn könne das Rauchen nicht uneingeschrĂ€nkt verboten werden. Nach dem Gebot der gegenseitigen RĂŒcksichtnahme mĂŒsse eine Regelung nach Zeitabschnitten gefunden werden. Das bedeutet, fĂŒr den Nichtraucher mĂŒssten Zeiten festgelegt werden, in denen er seinen Balkon unbeeintrĂ€chtigt nutzen kann. Im Gegenzug mĂŒsste es fĂŒr den rauchenden Nachbarn Zeiten geben, in denen er auf dem Balkon rauchen darf. Alles Weitere hĂ€nge vom Einzelfall ab.

Link zur Pressemeldung des BGH:

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2015&Sort=3&nr=69933&pos=2&anz=8&Blank=1